
Die
Rohfütterung für Hunde wird unterschiedlich genannt. Viele kennen
sie als BARF (Bones and raw food, Knochen und rohes Futter), sie wird aber
auch als Biologisch Artgerechtes Rohes Futter übersetzt. Den Hund roh
zu ernähren bedeutet, ihn mit rohem Fleisch, Gemüse, Obst und Kräutern
und Zusätzen zu füttern. Es ist ein natürliches Futter ohne
Konservierungs-, Farb- & Geschmacksstoffe.
Vorurteile, wie "der Hund wird durch Rohfütterung aggressiv"
oder "der Jagdtrieb wird dadurch gefördert", basieren auf Unwissenheit.
Im handelsüblichen Futter sind neben wenigen Prozenten Fleisch, vor allem
Getreide und Zusatzstoffe wie Aromen, Emulgatoren, Stabilisatoren, sowie Konservierungs-
und Farbstoffe enthalten. Bei der Rohfütterung übernimmt man selbst
die Verantwortung über die Ausgewogenheit des Futters und die Gesundheit
des Tieres und überlässt es nicht der Industrie.
Ein Vorteil der Rohfütterung ist u. a. die Stärkung des Immun-systems
und daher weniger Krankheiten beim Hund. Der Organismus ist gestärkter
und widerstandsfähiger. Rohernährte Hunde haben weniger Probleme
mit Parasiten wie Zecken und Würmern. Dass diese Art der Fütterung
das richtige für den Hund ist, erkennt man am schönen glänzenden
Fell, dem meist reduzierten Mundgeruch und den festen Krallen.Die Umstellung
von Fertigfutter auf Rohfutter war nicht sehr schwer. Unsere Hunde vertragen
die rohe Mahlzeit sehr gut. Leider ist diese Art der Ernährung noch nicht
weit verbreitet bei den Tierärzten. Wir stießen oft auf Kopfschütteln
bis hin zu Belehrungen, die fern der Realität waren. Es gibt einige gute
Foren, in denen sich Barfer austauschen können. Dort fanden wir Hilfe
und Unterstützung. Es gibt ebenfalls einige gute Homepages, die über
dieses Thema ausführlich berichten und informieren. Mittlerweile gibt
es einige Bücher zur Rohfütterung. Das Buch "Natural Dog Food"
hat uns besonders gut gefallen. Es informiert ausführlich, ist verständlich
und wirklich umfassend. Als Barfer muss man sich selbst in die Materie einlesen
um gegen Vorurteile und unwissende Ärtze gegenzuhalten.