
Die
Ausbildung zum Rettungshund kann bereits mit einem Welpen begonnen werden.
Der Hund lernt spielerisch nach Menschengeruch zu suchen um an seine Belohnung
zu kommen. Diese kann ein Spielzeug oder auch etwas zu fressen sein. Es werden
der Spiel- wie auch der Beutetrieb des Hundes genutzt und gefördert.
Aggressionen gegenüber Menschen sind in jeglicher Form unerwünscht.
Ein Hund sollte verspielt, bestenfalls auch noch verfressen sein, gerne lernen,
ein gutes Grundgehorsam haben, sozialverträglich sein und sich gut in
eine Hundegruppe integrieren können.
Neben der Sucharbeit in verschiedenen Geländen, wie Wald und Wiesen,
aber auch in Trümmergebieten (eingestürztes Haus), muss der Hund
in den Gebieten der Unterordnung und Gerätearbeit sein können unter
Beweis stellen.
Man geht in der Regel von ca. 2 Jahren aus bis ein Hund ausgebildet ist und
die Prüfung absolvieren kann. Das ist je nach Hund und Hundeführer
natürlich unterschiedlich.
Die Hunde in der Malteser Rettungshundestaffel werden nach einer gemeinsamen
Prüfungsordnung geprüft, die für die Organisationen DRK, THW,
Johanniter, ASB und Malteser gelten. Innerhalb dieser Prüfungsordnung
werden Flächensuchprüfungen und Trümmerprüfungen abgenommen.
Insgesamt gibt es je 3 Prüfungselemente:
Für die Flächenprüfung:
- Verweistest (Bellen, Bringseln, Rückverweisen)
- Gehorsamstest (Unterordnung, Trageübung)
- Suchprüfung
Für die Trümmerprüfung:
- Gehorsamstest (Unterordnung, Trageübung)
- Gerätearbeit
- Suchprüfung
Die Prüfung muss alle 1,5 Jahre wiederholt werden.